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Tipps zum richtigen heizen




1. Das Thermostatventil nicht voll aufdrehen

Egal, ob Sie den Heizkörper auf 5 oder auf 3 stellen, der Raum heizt gleich schnell auf. Nur auf 5 wird viel mehr Energie verbraucht. Denn die Stufen des Thermostatventils dienen nur der Aussteuerung der Höchsttemperatur. Ist diese erreicht, hält das Thermostat die Wärmezufuhr an. Auf Stufe 3 heizt Ihr zum Beispiel angenehme 20 bis 21 Grad. Denn die Stufen an der Heizung sind nicht zufällig angeordnet. Sie zeigen recht genau an, wie warm es im Raum wird.

Stufen an der Heizung bzw. auf dem Thermostatventil 

  • * (Sternchen): ca. 5° C, Frostschutz
  • Stufe 1: ca. 12° C
  • Stufe 2: ca. 16° C
  • Stufe 3: ca. 20° C
  • Stufe 4: ca. 24° C
  • Stufe 5: ca. 28° C

Auf dem Thermostat sind die einzelnen Stufen durch drei Striche unterteilt. Jeder Strich steht für ein Grad.




2. Die Heizkörper frei lassen

Möbel, Gardinen, nasse Wäsche – alles das hat vor und auf Ihren Heizkörpern nichts verloren. Zumindest nicht, wenn Sie im Winter richtig heizen und den Energieverbrauch nach unten schrauben wollen. Wer also möchte, dass sich die Heizwärme gut im Raum verteilen kann, schiebt Schreibtisch und Sofa beiseite und achtet darauf, dass die Gardine den Heizkörper nicht verdeckt.



3. Energiesparen beim Heizen – Absenkung der Heizung am Tag

Beim Verlassen der Wohnung die Heizung lieber nicht ganz abdrehen!  

Es kostet viel Energie, kalte Räume wieder aufzuheizen. Zudem nimmt kalte Luft schlechter Feuchtigkeit auf, was zu feuchten Wänden und Schimmel führen kann. Wer beim Heizen Energie sparen will, sorgt für eine gleichmäßige Wärmezufuhr – insbesondere auch im Bad. Zudem achtet er darauf, dass die Mindesttemperatur von 16 Grad nicht unterschritten wird. Wenn Sie tagsüber länger nicht zuhause sind, drehen Sie die Heizung maximal auf Stufe 2 herunter. 




4. Nachts Rollläden runter

Um möglichst wenig Wärme entweichen zu lassen. Um den Wärmeverlust über die Fenster zu verringern, sollten Sie daher bei Einbruch der Dunkelheit die Rollläden runterlassen und Vorhänge oder Jalousien schließen.



5. Nachbarräume im Blick behalten

Sie möchten das benachbarte Zimmer durch die geöffnete Zwischentüre gleich mit heizen? Das ist möglich. Jedoch sollten Sie wissen, dass die warme Luft mehr Luftfeuchtigkeit in den Raum einbringt. Kühlt die warme Luft ab, kann die Feuchte in die Wände eindringen. Es droht Schimmelbildung! 

Im Winter sollten Sie daher besser die Zwischentür schliessen und jedes Zimmer separat heizen.



6. Stoßlüften statt Dauerkippen

Zum richtigen Heizen im Winter gehört gutes Lüften: Viele glauben, dass beim Lüften auf Kipp weniger Wärme verloren geht. Andere wiederum meinen, so schnell für frische Luft zu sorgen. Beides ist falsch! Hinzu kommt, dass das Mauerwerk um die Fenster auskühlen, sich Feuchte absetzen und Schimmel bilden kann. Besser ist es, die Fenster regelmäßig für ein paar Minuten weit zu öffnen, und wenn möglich, für Querlüftung zu sorgen. Bei diesem Stoßlüften wird die Luft effizient ausgetauscht. Bitte drehen Sie aber zuvor das Thermostatventil herunter! 

Extratipp:

Wenig beheizte Räume sind besonders gut zu lüften, um Schimmelbildung zu vermeiden. Im Zweifel besorgen Sie sich ein Hygrometer zur Messung der Luftfeuchtigkeit. Ein solches Gerät gibt es schon für wenige Euro.




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